Ratgeber
Website testen lassen
Ein Speed-Test sagt dir, ob deine Website schnell lädt. Er sagt dir nicht, ob jemand versteht, was du anbietest. Hier steht, welcher Test welche Frage beantwortet und wie du ohne grossen Aufwand anfängst.
Zuerst die Frage, dann der Test
«Ist meine Website gut?» kann niemand beantworten. Drei engere Fragen lassen sich prüfen:
- Funktioniert sie? Lädt sie schnell, ist sie sicher, gibt es tote Links? Das prüfen Maschinen gut und oft gratis.
- Versteht man sie? Sieht ein neuer Mensch in wenigen Sekunden, was das ist, für wen und was er tun soll? Das prüfen Menschen oder eine Simulation von Menschen.
- Findet man sie? Kommt überhaupt jemand an? Das zeigen Suchmaschinen und deine eigenen Zahlen. Mehr dazu unter Website wird nicht gefunden.
Die Methoden im Vergleich
| Methode | Zeigt dir | Grenze |
|---|---|---|
| Technischer Check | Tempo, Fehler, Grundlagen für Suchmaschinen | Sagt nichts über Verständnis und Vertrauen |
| Usability-Test mit echten Menschen | Echtes Verhalten, die beste Quelle überhaupt | Personen finden, Aufgaben schreiben, auswerten |
| Eigene Besuchszahlen | Was tatsächlich passiert | Zeigen das Was, nicht das Warum, und brauchen Besuche |
| A/B-Test | Welche Variante besser abschneidet | Braucht viele Besuche, sonst bleibt es Zufall |
| Review durch Fachleute | Was geschulten Augen auffällt | Eine Fachmeinung, keine Sicht der Kundschaft |
| Simulation mit KI-Personen | Wie die Seite wirken könnte, schon vor dem ersten Besuch | Eine Simulation, keine Messung |
Die Methoden ersetzen sich nicht. Sinnvoll ist die Reihenfolge: technische Grundlagen in Ordnung bringen, früh und günstig Schwachstellen suchen, das Wichtigste mit echten Menschen prüfen, danach messen.
Was Tyllara anders macht
Tyllara ist kein Checker. Sieben KI-Personen mit eigenem Alltag lesen deine Website: Mara, 34, Pflegefachfrau. Jonas, 41, Projektleiter. Lena, 29, Grafikerin. Ahmet, 38, Elektriker. Sofia, 22, Studentin. Walter, 71, Schreiner im Ruhestand. Noah, 16, Schüler. Sie erleben die Seite über Monate, kommen wieder oder gehen und erzählen, warum.
Dazu leben in der Welt eine Million simulierte Menschen. Tyllara rechnet, wer von ihnen die Seite über Suche, Werbung oder Empfehlung findet und wie es ihnen dort nach dem Vorbild der sieben ergeht. Am Ende steht ein Bericht mit Bewertungen, Befunden, Stimmen und einer Liste, was zuerst zu tun ist.
Alles ist eine Simulation als Hilfestellung, keine Messung echter Besuche und keine Vorhersage. Die KI-Personen sind Sprachmodelle und können irren. Was sie sagen, ist ein Anstoss zum Nachdenken.
So fängst du an
- Adresse eingeben. Tyllara liest, was öffentlich ist: die Startseite und bis zu vier Unterseiten.
- Zusehen, wie die sieben Personen deine Website im Lauf der Wochen erleben. Die ersten drei Minuten sind gratis.
- Das ganze halbe Jahr mit Bericht freischalten, in der Beta für CHF 20. Alles dazu unter Preise.
Wann echte Menschen besser sind
Bevor du viel Geld in eine Änderung steckst, bevor du eine Preisseite umbaust oder wenn es um Gesundheit, Geld oder Sicherheit geht, gehört ein Test mit echten Menschen dazu. Eine Simulation findet Stellen, an denen du nachfragen solltest. Die Antwort geben dir deine Kundinnen und Kunden.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website testen zu lassen?
Technische Checker gibt es oft gratis. Tests mit echten Menschen und Reviews durch Fachleute hängen vom Umfang ab, frag dort nach. Tyllara kostet in der Beta CHF 20 für ein halbes Jahr mit Bericht, die ersten drei Minuten sind gratis.
Darf ich auch fremde Websites testen?
Ja, wenn du damit keine Rechte verletzt. Ergebnisse über fremde Websites sind simulierte Meinungen und keine Tatsachen über deren Betreiber. Verbietet die robots.txt das Lesen, testet Tyllara nicht. Die Regeln stehen in den AGB.
Muss ich etwas auf meiner Website einbauen?
Nein. Die Adresse genügt. Tyllara liest nur öffentliche Seiten und gibt sich dabei als «TyllaraBot» zu erkennen.